Happy Birthday, Oskar!

Zum 101. Geburtstag des Pioniers der elektronischen Musik gab es noch mal eine glühende, klingende Ausstellung. Herzlichen Dank für das riesige Interesse und die vielen Glückwünsche!

 

Weimar, Juli 2011

Glowing Sala Pavilion

!

 

 

Sala-Pavillon zur Summaery Weimar

 

Wir schleppen, bauen und basteln fleißig – überpünktlich zu Oskar Salas 101. Geburtstag steht und leuchtet und klingt unser Pavillon wieder, dieses Mal im Rahmen der Summaery 2011 der Bauhaus-Universität Weimar.

 

Publikumspreis für „Die Fliegen (The Birds II)“

 

Still aus "Die Fliegen", Susann Maria Hempel

 

Der Experimentafilm des Oskar-Sala-Projektes „Die Fliegen (The Birds II)“ hat den Publikumspreis des Internationalen Kurzfilmfestivals Hamburg gewonnen!

Alle Gratulation gebührt Susann Maria Hempel, die sich neben Regie, Skript, Kamera, Ton, Schnitt und Modellbau vor allem auch um Aufzucht, Casting und Coaching sämtlicher Darsteller kümmerte.

Wir bitten bei aller Freude über diesen Preis zu bedenken, dass wir leider mit keinem/keiner einzigen der Schauspieler/innen mehr anfliegen können.

Dennoch: Flügel hoch, das Publikum hat recht!

 

Internationales Hamburger KurzfilmfestivalPublikumspreis „Der optimistische Blick“

 

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subharmonische tage weimar

„Wer ein Trautonium will, muss sich eines bauen!“

100 Jahre Oskar Sala

Weimar, 23. – 31.10.2010

Wer kennt ihn nicht – Alfred Hitchcocks Klassiker “Die Vögel”. Vertont jedoch wurde der Thriller nicht in Hollywood, sondern von dem 1910 in Greiz/Thüringen geborenen Komponisten Oskar Sala, einem Pionier der Elektronischen Musik, dem Erfinder des Mixtur-Trautoniums.

Dieses Jahr wollen wir Oskar Salas 100. Geburtstag angemessen feiern!

Mit einem klingenden, leuchtenden und durchweg experimentellen Ausstellungspavillon auf dem E-Werk-Gelände in Weimar soll Oskar Sala gewürdigt und seine Erfindungen, seine Musik und der Kontext elektronischer Klangerzeugung und Filmvertonung erfahrbar gemacht werden.

Ein Projekt der Initiative „Oskar Sala 2010“ und der Professuren Interface Design und Darstellungsmethodik der Bauhaus-Universität Weimar.

Oskar Salas Instrument ermöglichte erstmals die musikalische Komposition mit subharmonischen Strukturen – eine zuvor rein theoretische Spiegelung natürlicher Tonreihen. Seine Methoden zur Gestaltung akustischer Filmkulissen basieren auf der Modifikation elektronischer Geräte und Medien. Bis ins hohe Alter blieb er der einzige Virtuose des Trautoniums.

Die Subharmonischen Tage Weimar greifen Salas einzigartige elektronische Klangmaschinenarbeit auf: In Filmen, Konzerten, Vorträgen und Workshops werden Verbindungen zur zeitgenössischen experimentellen Erfindungskunst öffentlich präsentiert, probiert und diskutiert.


subharmonische tage weimar

29.-31. OKTOBER

Eine Veranstaltung der Initiative Oskar Sala 2010 und der Professur Interface Design, Bauhaus-Universität Weimar

PROGRAMM

Freitag, 29.10.: Subharmonische Nacht

17.00 Uhr Feierlicher Empfang der subharmonischen Gäste im Kesselsaal (geschlossene Veranstaltung)

19.30 UhrOskar Sala – die vergangene Zukunft des Klangs„. Dokumentarfilm, Oliver Rauch/Ingo Rudloff; Deutschland 1999. 83min. Lichthaus-Kino.

Der Regisseur Ingo Rudloff präsentiert den preisgekrönten Dokumentarfilm über Oskar Sala: Eine Begegnung mit dem damals fast 90-jährigen und noch immer quicklebendigen Komponisten und Erfinder, seinen Weggefährten sowie seiner Werke und seinem faszinierendem Instrument, dem Mixtur-Trautonium.

„Rauch und Rudloff ist ein toller Film gelungen: Die Idee, mit dem Film auch eine Charakterstudie um Einzigartigkeit und Einsamkeit umzusetzen, ist aufgegangen.“ (Die Schleuse)

Karten im Lichthaus-Kino für 6,00/5,00 €.

21.30 Uhr – 0.00 Uhr Konzert: „Frequenzduschen – Akustische Installationen und Improvisationen„, Kesselsaal und Lichthaus.

Die Künstler- und Erfinderduos Götze/Erdmann, Alenso/Dhers (beide Weimar) sowie Schulze/Sieber(Düsseldorf/Weimar) beschwingen Kesselsaal und Lichthaus mit elektro-mechanischen und elektroakustischen Klängen. Ergänzend zu den Frequenzduschen hält die Kesselsaal-Bar den Besuchern weitere Erfrischungen bereit.

Maxie Götze, Anja Erdmann: Luftikus (Schlosserwerkstatt, Lichthauskino)

Ana Alenso, Ruben Dhers: Music for Fan (Kesselsaal, E-Werk)

Phillip Schulze, Jan Sieber: Subharmonische Improvisationen (Kesselsaal, E-Werk)

Der Eintritt ist frei.


Samstag, 30.10.: Subharmonisches Symposium

10.00 – 17.00 Uhr Konferenz  „Subharmonisches Symposium„. Kesselsaal.

Der Künstler als Ingenieur, der Musiker als technischer Erfinder, das Experiment als Grundlage gestalterischen Schaffens.

Auf den Spuren des elektronischen Komponisten und Instrumentebauers Oskar Sala als Pionier der elektronischen Musik und der elektroakustischen Filmgestaltung werden in Vorträgen, Demonstrationen und Gesprächsrunden die beiderseitigen Einflüsse künstlerischer und technischer Entwicklungen diskutiert.

Von der Untersuchung Salas Erfindung, dem Mixtur-Trautonium, über seine experimentellen Arbeitsmethoden mit und zwischen verschiedenen audiovisuellen Medien, Formaten und Werkzeugen führen die Beiträge des Symposiums bis hin zur Präsentation heutiger Angebote der elektronischen Medientechnik als Herausforderung für Künstler und Entwickler.

Foto: Phonogrammarchiv Wien

VORTRÄGE, DEMONSTRATIONEN, PRÄSENTATIONEN

Silke Berdux

Oskar-Sala-Fonds am Deutschen Museum München

http://www.oskar-sala.de

Bänder, Bilder und ein Klangmaschinenpark: Oskar Salas Nachlass

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Heimo Ewald, Bernhard Graf

Phonogrammarchiv Wien

http://www.phonogrammarchiv.at/

Metadaten als Herausforderung: Oskar Salas Kunst am Magnetband

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Peter Donhauser

Musikinstrumenteabteilung am Technischen Museum Wien

http://www.tmw.at/

Von der Glimmlampe zur digitalen Frequenzteilung: Erfindungen im, am und um das Trautonium

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Manfred Miersch

Künstler, Musiker, Popkultur-Archäologe

http://www.subharchord.de

Elektronische Musik in der DDR? Geschichten zur Geschichte des Subharchords

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Oliver Stummer

Künstler und Komponist, Wien

http://www.tomoroh.com

Abenteuer Subharmonie: Zwischen analogem Trautonium und digitaler Emulation

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ergänzend: experimentelle Filmklangarbeiten und Kompositionen von Oskar Sala

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erwünscht unter: kunstbenutzerforscher – at – online.de


19.30 UhrHubert Sielecki: Aktion schwangere Kamera„. Experimentalfilme, Österreich 1983-2010. Lichthaus-Kino.

Mag. Hubert Sielecki, Experimentalkünstler aus Wien, zeigt und erläutert Werke und deren Entstehung der Künstlergruppe A.S.K. und des Studios für experimentellen Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Hubert Sielecki ist Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Musiker, Tontechniker, Darsteller, Zeichner, Maler in einem. Seine Autorenfilme entstehen vorwiegend mit Technik des Animationsfilms: Diese Filme entsteht in erster Linie durch Belichtung und Bearbeitung von Einzelbildern. Diese Bilder sind gemalt, gezeichnet, es können auch Gegenstände oder Menschen vor der Kamera in Einzelbild-Schritten aufgenommen werden.

Seit 1982 leitet er das Lehrstudio für Animationsfilm in Wien, 1991 gründete er die Filmgruppe A.S.K., in der er gemeinsam mit den Künstlern Paul Braunsteiner und Luise Buisman an No Budget-Projekten arbeitet. Diese Filme werden ohne Subventionen und ausschließlich in Eigenarbeit und Mitwirkung von Freunden ohne Produktionskosten hergestellt.
In den letzten Jahren entstehen Filme in Zusammenarbeit mit Musikern (Hotel Palindrone) und Schriftstellern (u.a. Karin Spielhofer, Gernot Wolfgruber, Gerhard Rühm).
Für seine Arbeit erhielt Hubert Sielecki zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland.

Karten im Lichthaus-Kino für 6,00/5,00 €.

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Sonntag, 31.10.: Subharmonische Werkstatt

10.00 – 15.00 Uhr Subharmonische Werkstatt. Kesselsaal, Pavillon und Lichthaus.


Die Subharmonische Werkstatt lädt seine Besucher zwischen experimentellen Projekten, Prototypen und Werkzeugen zum eigenständigen subharmonischen Forschen und Spielen ein.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erwünscht unter: kunstbenutzerforscher – at – online.de

Frank Melchior

Medientechnologe und Elektroakustiker, Erfurt

Jan Sieber

Bauhaus-Universität Weimar

http://www.kunstbenutzerforschung.de

3d-iPav: Playing the Pavillion!

(Vortrag/Demo, Kesselsaal und Pavillon)

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Phillip Schulze

Künstler und Komponist, Düsseldorf

http://www.phillip-schulze.de

Die Digitale Pumpe: Situationsspezifischer Klanggenerator

(Workshop/Demo, Kesselsaal und Pavillon)

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Hannes Kahl

Medieninformatiker, Leipzig

Der Trautoniumcode: Vokal digital

(Workshop/Demo, Kesselsaal und Pavillon)

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Anja Erdmann, Maxie Götze

Studentinnen Medienkunst/Mediengestaltung und Visuelle Kommunikation

Bauhaus-Universität Weimar

Luftikus: Elektromechanische Luft-Kompositionen

(Workshop/Demo, Kesselsaal und Lichthaus)

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Stefan Klemm

Student Medienkunst/Mediengestaltung

Bauhaus-Universität Weimar

search 2: Interaktive Klangschichten

(Demo/Installation, Kesselsaal und Pavillon)

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15.15 Uhr „Einklang – 2 Brüder. Die Welt von Bernard und François Baschet“, Ingo Rudloff,  Dokumentarfilm D 2010. Lichthauskino. Mit Ingo Rudloff.

François Baschet ist Weltenbummler, sein Bruder Bernard ein bodenständiger Familienmensch. In der Musik sind sie vereint: Die beiden originellen Künstler erschaffen fantastische Soundskulpturen und bizarr anmutende Instrumente. Die Dokumentation von Ingo Rudloff erzählt die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die sich anschickten, die Musikwelt zu revolutionieren.

Zugleich ist sie eine Hommage an die Fantasie und den Mut, eigene Wege zu beschreiten.

Karten im Lichthaus-Kino für 6,00/5,00 €.

Samstag, 23.10. – Sonntag, 31.10.:

Experimentalausstellung

Oskar Sala 2010 – Musik zum Selberbauen!

In einem Ausstellungspavillon auf dem E-Werk-Gelände werden Leben, Werk und Einflüsse Oskar Salas interaktiv sicht- und hörbar gemacht.

Der Pavillon und die Ausstellung wurden in einem interdisziplinären Projekt von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar unter der Leitung von Dipl.-Ing. Jan Sieber (Interface Design, Fakultät Medien) und Dr.-Ing. Sabine Zierold (Darstellungsmethodik, Fakultät Architektur) entwickelt.

Der Eintritt ist frei.


moonsala

Oskar-Sala-Pavillon in Weimar gelandet!

Der Licht-, Klang- und Ausstellungspavillon auf dem E-Werk-Gelände in Weimar öffnet täglich von 16 bis 19 Uhr seine Aluminiumtüren.

Licht und Klang bis 19.30 Uhr.


Landung:

Eröffnung: Samstag, 23. Oktober, 18 Uhr

Ausstellung: Sonntag, 24. – Donnerstag, 28. Oktober 2010

Subharmonische Tage: Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober 2010

Flyer:

Oskar Sala, Eröffnung 25.09.10, Greiz, 1

Sala-Ausstellungseröffnung in Greiz

Am  30. September wurde im Licht- und Klangpavillon die Oskar-Sala-Ausstellung eröffnet.

Greiz, Elsteraue an der Oskar-Sala-Straße

Foto: lessmanndesign

Foto: Schaarschmidt

Beteiligte:

Projektleitung Architektur: Dr.-Ing. Sabine Zierold (Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur)

Architekturentwurf: Cordula Fischer, Valérie Krauser, Katharina Kister (Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur)

Bauplanung: Knapp Architekten (Weimar/München)

Licht- und Klanginstallation: Sylvia Langenbrinck, Florence von der Weth, Björn Jung, Hannes Kahl, Jan M. Sieber

Ausstellungsgestaltung: Lisa Naumann, Tobias Ziegler, Anja Erdmann, Jan M. Sieber

Werbedesign: Luo Yu

Konstruktion und Membran: system2040 (Weimar), Mehler Texnologies (Fulda), Planen Demuth (Freienorla)

Presse:

OTZ – Selbstversuche am Trautonium

OTZ – Ausflug ins Licht- und Klanglabor

OTZ – Hommage an einen Musikpionier

salastrassegreiz

Pavillonpremiere in Greiz

GREIZ, 25.09. – 03.10.2010

Der Oskar-Sala-Pavillon feiert Premiere!

Vom 25. September bis zum 3. Oktober ist der Licht- und Klangpavillon auf der Elsteraue in der Greizer Neustadt für Besucher geöffnet.

Oskar Sala 2010 – Musik zum Selberbauen!

Licht- und Klangpavillon – Ausstellung – Filme

Elsteraue an der Oskar-Sala-Straße, Greiz/Thüringer Vogtland

Foto: Knapp Architekten

Programm

Eröffnung des Licht- und Klangpavillons
Samstag, 25. September 2010, 19 Uhr
Öffnungszeiten 26.09. – 30.09. täglich 15 – 19 Uhr

Eröffnung der Oskar-Sala-Ausstellung
Donnerstag, 30. September 2010, 17 Uhr
Öffnungszeiten 01.10. – 03.10. täglich 12 – 19 Uhr

Filmvorführung „Oskar Sala – die vergangene Zukunft des Klangs“
(Dokumentarfilm, D1999, Ingo Rudloff/Oliver Rauch)
Freitag, 1. Oktober 2010, 19 Uhr

Filmpräsentation „Die Fliegen“
(Experimentalfilm, D2010, Susann Maria Hempel)
Samstag, 2. Oktober 2010, 19 Uhr

Greizer Neustadtfest
Sonntag, 3. Oktober 2010

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos!

Home: http://oskarsala2010.org/
Kontakt: jan.sieber -at -oskarsala2010.org

Ein Projekt der Initiative „Oskar Sala 2010“ in Kooperation u.A. mit der IG Greizer Neustadt e.V. und der Bauhaus-Universität Weimar, Professuren Interface Design und Darstellungsmethodik.

Presse: OTZ – Eintauchen in Salas Klangwelten

trautonium

stummer/ujvary: trautonium live

Der wunderbare Mitschnitt des „Trautonium-Konzertes“ im Hainburger IMA (2008) von Liesl Ujvary und Oliver Stummer ist jetzt online zu hören!

stummer/ujvary – trautonium live:

das trautonium, erstmals 1930 als elektronischer synthesizer gebaut, bietet immense möglichkeiten der klanggestaltung. die von IMA gestaltete ausstellung zauberhafte klangmaschinen in der kulturfabrik hainburg gab uns die gelegenheit, auf einem trautonium zu spielen – wir haben versucht, die klanglichen möglichkeiten der aktuellen elektronik und ihr instrumentarium dem klassischen trautonium gegenüberzustellen.

http://www.tomoroh.com
http://ujvary.mur.at

hans

Sala Retrospektive im Filmmuseum München

Das Filmmuseum München zeigt zwischen 7. und 14. September eine Retrospektive mit einer kleinen Auswahl aus Filmen, für die Oskar Sala musikalisch tätig war.

Programm

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The Godfathers

Deutschlandradio Kultur Klangkunst (Ursendung)

Freitag, 13. August 0.05 Uhr

Oskar Sala und Pierre Schaeffer zum 100. Geburtstag

von Phillip Schulze, Jan Sieber und Nathalie Singer

Im Sommer 1910 kamen zwei Schlüsselfiguren der elektronischen Musik zur Welt: Oskar Sala, erster Virtuose und Weiterentwickler des Trautoniums. Und Pierre Schaeffer, Begründer der „musique concrète“, Radiomacher und Schriftsteller. Beide Innovatoren erzeugten einen seltenen Einklang von technischen und künstlerischen Entwicklungen. Beide waren dem Medium Rundfunk eng verbunden. Und beide gelten heute als Ikonen der elektroakustischen Musik im weitesten Sinne.

Die Autoren folgen den Spuren Salas und Schaeffers in der heutigen Klangkunstszene und werfen Rückblicke auf Leben und Werke.

Text: Marcus Gammel, Deutschlandradio Kultur

Kritik: Das Abstrakte ist das Konkrete (Jochen Meißner, Funkkorrespondenz)

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